
aktuelle Studie:
Beschmutzt-Seins-Gefühle nach sexuellem Missbrauch
Leiden Sie unter einem Gefühl des Beschmutzt-Seins nach sexuellem Missbrauch im Kindes- oder Jugendalter?
Bisherige Studien und die klinische Praxis zeigen, dass viele Frauen, die im Kindes- oder Jugendalter sexuell missbraucht wurden noch im Erwachsenenalter unter einem Gefühl des Beschmutzt-Seins leiden. Sie fühlen sich schmutzig, besudelt, so als können man ihnen den Missbrauch heute noch ansehen. Manche haben das Gefühl die Spuren des Täters auf ihrer Haut nach wie vor spüren oder riechen zu können. Wir wissen, dass dieses Gefühl oftmals als sehr belastend erlebt wird und zu zahlreichen Beeinträchtigungen im Alltag führen kann. Aus diesem Grund bietet das Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie ein neuartiges Behandlungskonzept an, das genau dieses Gefühl von Beschmutztheit reduzieren soll. In der klinischen Praxis hat sich das Programm bislang gut bewährt. Die Frauen, die bislang an der Studie teilgenommen hatten, konnten ebenfalls gut profitieren. Viele berichten im Anschluss von einer deutlichen Reduktion des Gefühls der Beschmutztheit. Zweck der Studie, die voraussichtlich von September 2009 bis Juli 2011 durchgeführt werden wird, ist es, die Wirksamkeit des Behandlungskonzepts nachzuweisen und möglichst vielen Frauen damit zu helfen.
Weitere Informationen zum zeitlichen Aufwand, zum Behandlungsprogramm und zu den Teilnahmebedingungen.
geändert am 16. Juni 2010 E-Mail: k.jung@psych.uni-frankfurt.dek.jung@psych.uni-frankfurt.de
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